HowTo > Windows Update - Gruppenrichtlinie

 
 
 
 
 
 

  Option "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" nicht anzeigen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"NoAUShutdownOption"=dword:00000001



Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie festlegen, ob die Option "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" angezeigt wird.

Durch Aktivieren dieser Richtlinieneinstellung wird die Option "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" nicht angezeigt, auch wenn Updates zum Installieren verfügbar sind und der Benutzer die Option "Herunterfahren" im Menü "Start" auswählt.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die Option "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" angezeigt, wenn der Benutzer die Option "Herunterfahren" im Menü "Start" auswählt und Updates verfügbar sind.  


Voraussetzung: Mindestens Windows XP Professional mit SP2




  Die Standardoption "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" nicht anpassen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"NoAUAsDefaultShutdownOption"=dword:00000001



Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie festlegen, ob die Option "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" als Standardoption verwendet werden darf.

Durch Aktivieren dieser Richtlinieneinstellung wird die zuletzt vom Benutzer ausgewählte Option für das Herunterfahren (Ruhezustand, Neu starten usw.) als Standardoption im Dialogfeld "Windows herunterfahren" verwendet, unabhängig davon, ob die Option "Updates installieren und herunterfahren" in der Liste "Wie möchten Sie vorgehen?" verfügbar ist.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die Option "Updates installieren und herunterfahren" als Standardoption im Dialogfeld "Windows herunterfahren" verwendet, wenn der Benutzer die Option "Herunterfahren" im Menü "Start" auswählt und Updates zur Installation verfügbar sind.

Bedachten Sie, dass diese Richtlinieneinstellung keine Auswirkung hat, falls die Richtlinieneinstellung "Updates installieren und herunterfahren" im Dialogfeld "Windows herunterfahren" nicht anzeigen" unter "Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows Update" aktiviert ist. 


Voraussetzung: Mindestens Windows XP Professional mit SP2




  Neustart immer automatisch zur geplanten Zeit durchführen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"AlwaysAutoRebootAtScheduledTime"=dword:00000001
"AlwaysAutoRebootAtScheduledTimeMinutes"=dword:0000000F



Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, wird immer sofort nachdem Windows Update wichtige Updates installiert hat ein Zeitgeber für den Neustart gestartet, anstatt dass Benutzer mindestens zwei Tage lang zuvor auf dem Anmeldebildschirm benachrichtigt werden.
Der Zeitgeber für den Neustart kann mit einem beliebigen Wert zwischen 15 und 180 Minuten konfiguriert werden. Nach Ablauf des Zeitgebers wird der PC auch dann neu gestartet, wenn Benutzer angemeldet sind.
Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird das Neustartverhalten von Windows Update nicht geändert.
Wenn die Richtlinien "Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen automatischer Updates durchführen, wenn Benutzer angemeldet sind" aktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Auswirkungen.


Voraussetzung: Mindestens Windows Server 2012, Windows 8 oder Windows RT




 
  Windows Update-Energieverwaltung aktivieren, um das System zur Installation von geplanten Updates automatisch zu reaktivieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"AUPowerManagement"=dword:00000000



Gibt an, ob Windows Update die Windows-Energieverwaltungsfeatures verwendet, um das System automatisch aus dem Ruhezustand zu reaktivieren, wenn Updates verfügbar sind, deren Installation geplant ist.

Windows Update reaktiviert das System nur dann automatisch, wenn Windows Update für die automatische Installation von Updates konfiguriert ist. Wenn sich das System beim Erreichen des Installationszeitpunkts im Ruhezustand befindet und Updates installiert werden müssen, verwendet Windows Update die Windows-Energieverwaltungsfeatures, um das System automatisch zu reaktivieren und die Updates zu installieren.

Darüber hinaus reaktiviert Windows Update das System und installiert ein Update, wenn ein Installationszeitlimit erreicht wird.

Das System wird nur reaktiviert, wenn zu installierende Updates verfügbar sind. Wenn das System zum Zeitpunkt der Reaktivierung durch Windows Update mit Akkus betrieben wird, werden keine Updates installiert, und das System wird nach 2 Minuten automatisch in den Ruhezustand versetzt.


Voraussetzung: Mindestens Windows Vista




 
  Automatische Updates konfigurieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"AUOptions"=dword:00000004

"ScheduledInstallDay"=dword:00000000
"ScheduledInstallTime"=dword:00000010

Legt fest, ob der Computer Sicherheitsupdates und andere wichtige Downloads über den Windows-Dienst für automatische Updates erhält.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nicht unter Windows RT.

Mit dieser Einstellung können Sie festlegen, ob auf dem Computer automatische Updates aktiviert werden. Falls der Dienst aktiviert ist, müssen Sie in der Gruppenrichtlinieneinstellung eine der folgenden vier Optionen auswählen:

2 = Vor dem Herunterladen und Installieren von Updates benachrichtigen.
Wenn Windows Updates ermittelt, die auf den Computer angewendet werden können, werden Benutzer darüber informiert, dass Updates heruntergeladen werden können. Unter Windows Update können Benutzer alle verfügbaren Updates herunterladen und installieren.

3 = (Standardeinstellung) Updates automatisch herunterladen und über installierbare Updates benachrichtigen
Windows sucht nach Updates, die auf den Computer angewendet werden können, und lädt diese automatisch im Hintergrund herunter (der Benutzer wird während des Vorgangs nicht benachrichtigt oder gestört). Sobald die Downloads abgeschlossen sind, werden Benutzer darüber informiert, dass die Updates zur Installation bereit sind. Die Updates können unter Windows Update installiert werden.

4 = Updates automatisch herunterladen und laut angegebenem Zeitplan installieren.
Geben Sie den Zeitplan mithilfe der Optionen in der Gruppenrichtlinieneinstellung an. Standardmäßig sind Installationen täglich für 3 Uhr morgens geplant, falls kein Zeitplan angegeben wird. Wenn zum Abschluss der Updateinstallation ein Neustart erforderlich ist, startet Windows den Computer automatisch neu. (Falls ein Benutzer am Computer angemeldet ist, wenn Windows neu gestartet werden soll, wird der Benutzer benachrichtigt und kann den Neustart verzögern.)
Unter Windows 8 und höher können Sie festlegen, dass Updates nicht nach einem bestimmten Zeitplan, sondern während der automatischen Wartung installiert werden. Die automatische Wartung installiert Updates, wenn der Computer nicht verwendet wird; befindet sich der Computer im Akkubetrieb, werden keine Updates installiert. Wenn Updates zwei Tage lang nicht von der automatischen Wartung installiert werden können, werden Updates von Windows Update sofort installiert. Benutzer werden über einen bevorstehenden Neustart benachrichtigt, und der Neustart wird nur durchgeführt, wenn keine Gefahr für zufällige Datenverluste besteht.
Die automatische Wartung kann mit diesen Gruppenrichtlinien weiter konfiguriert werden: Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Wartungszeitplan

5 = Lokalen Administratoren erlauben, über automatische Updates den Konfigurationsmodus für die Updateinstallation auszuwählen.
Mit dieser Option wird es lokalen Administratoren ermöglicht, über die Systemsteuerung von Windows Update eine Konfigurationsoption auszuwählen. Lokalen Administratoren wird nicht gestattet, die Konfiguration für "Automatische Updates" zu deaktivieren.
Falls der Status für diese Richtlinie auf "Deaktiviert" festgelegt ist, müssen alle unter "Windows Update" verfügbaren Updates manuell heruntergeladen und installiert werden. Suchen Sie dazu auf der Startseite nach "Windows-Update".
Falls der Status auf "Nicht konfiguriert" festgelegt ist, ist die Verwendung von automatischen Updates nicht auf Gruppenrichtlinienebene festgelegt. Ein Administrator kann automatische Updates jedoch über die Systemsteuerung konfigurieren.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




  Interner Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"WUServer"="http://WSUS-Server-Name oder IP-Adresse:Port"
"WUStatusServer"="http://WSUS-Server-Name oder IP-Adresse:Port"


Gibt einen Intranetserver an, der als Host für die Updates von Microsoft Update fungiert. Mit diesem Updatedienst können Sie dann die Computer in Ihrem Netzwerk automatisch aktualisieren.

Mit dieser Einstellung können Sie einen Server im Netzwerk als Host für einen internen Updatedienst bestimmen. Der Client für automatische Updates durchsucht diesen Dienst nach Updates, die auf die Computer in Ihrem Netzwerk angewendet werden können.

Wenn Sie diese Einstellung verwenden möchten, müssen Sie zwei Servernamen festlegen: den Server, auf dem der Client für automatische Updates die Updates erkennt und von dem er sie herunterlädt, und den Server, auf den die aktualisierten Arbeitssstationen die Statistiken hochladen. Sie können für beide Werte den gleichen Server festlegen.

Wenn der Status auf "Aktiviert" festgelegt ist, stellt der Client für automatische Updates eine Verbindung mit dem angegebenen Microsoft Updatedienst im Intranet und nicht mit Windows Update her, um nach Downloads zu suchen und herunterzuladen. Durch Aktivieren dieser Einstellung müssen Endbenutzer in Ihrer Organisation die Updates nicht über eine Firewall herunterladen. Außerdem können Sie auf diese Weise die Updates vor der Bereitstellung testen.

Wenn der Status auf "Deaktiviert" oder "Nicht konfiguriert" festgelegt ist und "Automatische Updates" nicht durch eine Richtlinie oder benutzerdefinierte Einstellung deaktiviert sind, stellt der Client für automatische Updates direkt eine Verbindung mit der Windows Update-Website im Internet her.

Hinweis: Diese Richtlinie hat keine Auswirkung, falls die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.

Hinweis: Diese Richtlinie wird unter Windows RT nicht unterstützt. Das Aktivieren dieser Richtlinie auf PCs, auf denen Windows RT ausgeführt wird, hat keinerlei Auswirkung


Voraussetzung: Mindestens Windows XP Professional Service Pack 1 oder Windows 2000 Service Pack 3, Windows RT ausgenommen




  Suchhäufigkeit für automatische Updates
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"DetectionFrequencyEnabled"=dword:00000001
"DetectionFrequency"=dword:00000004



Bestimmt den Abstand in Stunden, zu dem nach verfügbaren Updates gesucht wird. Die genaue Wartezeit wird durch den hier angegebenen Stundenwert plus/minus 20% des angegebenen Werts festgelegt. Wenn Sie zum Beispiel über diese Richtlinie einen Wert von 20 Stunden für die Suchhäufigkeit angeben, wird auf allen Clients, für die diese Richtlinie gilt, alle 16 bis 20 Stunden nach Updates gesucht.

Wenn der Status auf "Aktiviert" festgelegt ist, sucht Windows im angegebenen Intervall nach verfügbaren Updates.

Wenn der Status auf "Deaktiviert" oder "Nicht konfiguriert" festgelegt ist, wird standardmäßig alle 22 Stunden nach verfügbaren Updates gesucht.

Hinweis: Die Einstellung "Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben" muss aktiviert sein, damit diese Richtlinie eine Auswirkung hat.

Hinweis: Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.

Hinweis: Diese Richtlinie wird unter Windows RT nicht unterstützt. Das Aktivieren dieser Richtlinie auf PCs, auf denen Windows RT ausgeführt wird, hat keinerlei Auswirkung.


Voraussetzung: Mindestens Windows XP Professional Service Pack 1 oder Windows 2000 Service Pack 3, Windows RT ausgenommen




  Keine Verbindung mit Windows Update-Internetadressen herstellen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"DoNotConnectToWindowsUpdateInternetLocations"=dword:00000001



Auch wenn Windows Update für den Empfang von Updates von einem Updatedienst im Intranet konfiguriert ist, werden in regelmäßigen Abständen Informationen vom öffentlichen Windows Update-Dienst abgerufen, um zukünftige Verbindungen mit Windows Update und anderen Diensten wie z. B. Microsoft Update oder dem Windows Store zu ermöglichen.
Bei Aktivierung dieser Richtlinie wird diese Funktion deaktiviert, und es kann u. U. keine Verbindung mehr mit öffentlichen Diensten wie z. B. dem Windows Store hergestellt werden.
Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn dieser PC so konfiguriert ist, dass die Verbindung mit einem Updatedienst im Intranet mithilfe der Richtlinie "Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben" hergestellt wird.


Voraussetzung: Mindestens Windows Server 2012 R2, Windows 8.1 oder Windows RT 8.1




 
  Nicht-Administratoren gestatten, Updatebenachrichtigungen zu erhalten
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"ElevateNonAdmins"=dword:00000000



Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie steuern, ob Benutzer, die keine Administratoren sind, gemäß der Richtlinieneinstellung "Automatische Updates konfigurieren" Updatebenachrichtigungen erhalten.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, erhalten auch angemeldete Benutzer, die keine Administratoren sind, über automatische Windows-Updates und Microsoft Update Updatebenachrichtigungen. Auf diese Weise sind Nichtadministratoren in der Lage, alle optionalen, empfohlenen und wichtigen Inhalte zu installieren, für die sie eine Benachrichtigung erhalten haben. Das Fenster "Benutzerkontensteuerung" wird für diese Benutzer nicht angezeigt, und sie benötigen zur Installation der Updates auch keine erhöhten Berechtigungen; Updates, die Änderungen an der Benutzeroberfläche, an Endbenutzer-Lizenzverträgen oder an Windows Update-Einstellungen beinhalten, sind hiervon ausgenommen.

Die Auswirkungen dieser Einstellung sind in zwei Fällen vom Betriebssystem abhängig: Ausblenden/Einblenden von Updates und Abbrechen von Installationen.

XP: Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird Benutzern kein Fenster "Benutzerkontensteuerung" angezeigt, und sie benötigen auch keine erhöhten Berechtigungen zur Ausführung einer dieser Updateaufgaben.

Vista: Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird Benutzern kein Fenster "Benutzerkontensteuerung" angezeigt, und sie benötigen auch keine erhöhten Berechtigungen zur Ausführung einer dieser Aufgaben. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht aktivieren, wird stets ein Fenster "Benutzerkontensteuerung" eingeblendet, und Benutzer benötigen erhöhte Berechtigungen, um eine dieser Aufgaben auszuführen.

Windows 7: Diese Richtlinieneinstellung hat keine Auswirkungen. Es wird immer ein Fenster der Benutzerkontensteuerung angezeigt, und Benutzer benötigen erhöhte Berechtigungen, um diese Aufgaben ausführen zu können.

Windows 8 und Windows RT: Diese Richtlinieneinstellung hat keine Auswirkungen. Es wird immer ein Fenster der Benutzerkontensteuerung angezeigt, und Benutzer benötigen erhöhte Berechtigungen, um diese Aufgaben ausführen zu können.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, werden Updatebenachrichtigungen ausschließlich an Benutzer mit Administratorrechten gesendet.

Hinweis: Unter Windows 8 und Windows RT ist diese Richtlinieneinstellung standardmäßig aktiviert. In allen früheren Windows-Versionen ist sie standardmäßig deaktiviert.

Wenn die Richtlinieneinstellung "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, hat die Richtlinieneinstellung "Rechte für Nichtadministratoren erhöhen" keine Auswirkung.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1




 
  Softwarebenachrichtigungen aktivieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"EnableFeaturedSoftware"=dword:00000001



Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie steuern, ob Benutzer ausführliche erweiterte Benachrichtigungen über verfügbare Software von Microsoft Update erhalten. Durch erweiterte Benachrichtigungen werden die Vorteile optionaler Software erläutert und deren Installation und Verwendung empfohlen. Diese Richtlinieneinstellung eignet sich für locker verwaltete Umgebungen, in denen Endbenutzern Zugriff auf den Microsoft Update-Dienst gewährt wird.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird auf dem Computer des jeweiligen Benutzers eine Benachrichtigungsmeldung eingeblendet, sobald verfügbare Software bereitsteht. Der Benutzer kann auf die Benachrichtigung klicken, um die Windows Update-Anwendung zu öffnen und weitere Informationen zur Software zu erhalten oder die Software zu installieren. Der Benutzer kann ggf. auch auf "Diese Nachricht schließen" oder "Später anzeigen" klicken, um sich zu einem späteren Zeitpunkt benachrichtigen zu lassen.

In Windows 7 betrifft diese Einstellung nur ausführliche Benachrichtigungen für optionale Anwendungen. Unter Windows Vista wirkt sich diese Richtlinieneinstellung auf ausführliche Benachrichtigungen für optionale Anwendungen und Updates aus.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, erhalten Benutzer von Windows 7 keine ausführlichen Benachrichtigungen über optionale Anwendungen, während Benutzer von Windows Vista keine ausführlichen Benachrichtigungen über optionale Anwendungen oder Updates erhalten.

Diese Richtlinieneinstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Falls Sie den Microsoft Update-Dienst nicht verwenden, hat die Richtlinieneinstellung zu Softwarebenachrichtigungen keine Auswirkungen.

Wenn die Richtlinieneinstellung "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, hat die Richtlinieneinstellung zu Softwarebenachrichtigungen keine Auswirkungen.


Voraussetzung: Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista




 
  Automatische Updates sofort installieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"AutoInstallMinorUpdates"=dword:00000001



Bestimmt, ob Updates, die weder die Windows-Dienste noch Windows neu starten, automatisch installiert werden sollen.

Wenn der Status auf "Aktiviert" gesetzt ist, werden diese Updates automatisch installiert, nachdem sie gedownloadet wurden und installationsbereit sind.

Wenn der Status deaktiviert ist, werden solche Updates nicht sofort installiert.

Hinweis: Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




  Empfohlene Updates über automatische Updates aktivieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"IncludeRecommendedUpdates"=dword:00000001



Gibt an, ob "Automatische Updates" sowohl wichtige als auch empfohlene Updates vom Windows Update-Aktualisierungsdienst bereitstellt.

Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, werden sowohl empfohlene Updates als auch wichtige Updates vom Windows Update-Aktualisierungsdienst installiert.

Wenn diese Richtlinie deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, liefert "Automatische Updates" weiterhin wichtige Updates, wenn dies bereits konfiguriert ist.


Voraussetzung: Mindestens Windows Vista




  Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen durchführen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"NoAutoRebootWithLoggedOnUsers"=dword:00000001



Legt fest, dass der Computer vom angemeldeten Benutzer manuell neu gestartet werden muss, um die Installation der automatischen Updates fertig zu stellen, anstatt dass der Computer automatisch neu gestartet wird.

Wenn der Status auf "Aktiviert" gesetzt ist, wird der Computer nicht automatisch während einer geplanten Installation neu gestartet, falls zurzeit eine Benutzer angemeldet ist. Stattdessen wird der Benutzer aufgefordert, den Computer neu zu starten.

Hinweis: Der Computer muss neu gestartet werden, damit die Updates angewendet werden.

Wenn der Status deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird der Benutzer benachrichtigt, dass der Computer automatisch in fünf Minuten neu gestartet wird, damit die Installation fertig gestellt werden kann.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn die automatischen Updates für geplante Installationen konfiguriert wurden. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




  Erneut zu einem Neustart für geplante Installationen auffordern
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"RebootRelaunchTimeout"=dword:000005A0
"RebootRelaunchTimeoutEnabled"=dword:00000001



Bestimmt den Zeitraum, der gewartet wird, bevor erneut zu einem Neustart aufgefordert wird.

Wenn der Status auf "Aktiviert" festgelegt ist, wird der geplante Neustart durchgeführt, nachdem die angegebene Anzahl von Minuten nach der vorherigen Aufforderung zum Neustart verstrichen ist.

Wenn der Status auf "Deaktiviert" oder "Nicht konfiguriert" festgelegt ist, beträgt das Standardintervall 10 Minuten.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn die automatischen Updates für geplante Installationen konfiguriert wurden. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen unter Windows RT.



Voraussetzung: Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows Vista, Windows Server 2003, Windows XP SP2, Windows XP SP1 , Windows 2000 SP4, Windows 2000 SP3




 

  Neustart für geplante Updates verzögern
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"RebootWarningTimeoutEnabled"=dword:00000001
"RebootWarningTimeout"=dword:0000001e


Bestimmt die Wartezeit vor einem geplanten Neustart.

Wenn der Status auf "Aktiviert" gesetzt ist, wird ein Neustart nach Fertigstellen der Installation entsprechend der angegebenen Minutenanzahl durchgeführt.

Wenn der Status deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, beträgt die Standardwartezeit 5 Minuten.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn die automatischen Updates für geplante Installationen konfiguriert wurden. Sie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.
Der zugelassene Maximalwert von 30 Minuten kann nicht überschritten werden. 


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




  Zeitplan für geplante Installationen neu erstellen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU]
"RescheduleWaitTimeEnabled"=dword:00000001
"RescheduleWaitTime"=dword:0000001e



Bestimmt die Wartezeit nach dem Systemstart, bevor eine zuvor verpasste geplante Installation ausgeführt wird.

Wenn der Status auf "Aktiviert" gesetzt ist, wird eine geplante Installation, die noch nicht durchgeführt wurde, nach der angegebenen Minutenanzahl nach dem Computerneustart ausgeführt.

Wenn der Status deaktiviert ist, wird eine verpasste geplante Installation zum nächsten geplanten Installationszeitpunkt ausgeführt.

Wenn der Status nicht konfiguriert ist, wird eine verpasste geplante Installation eine Minute nach dem Neustart ausgeführt.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn die automatischen Updates für geplante Installationen konfiguriert wurden. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Automatische Updates konfigurieren" deaktiviert ist.
Der zugelassene Maximalwert von 60 Minuten kann nicht überschritten werden.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




  Clientseitige Zielzuordnung aktivieren
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"TargetGroup"="<Zielgruppe>"
"TargetGroupEnabled"=dword:00000001



Gibt den Zielgruppennamen oder die Namen an, die zum Empfangen von Updates vom Microsoft Updatedienst im Intranet verwendet werden sollen.

Wenn der Status auf "Aktiviert" festgelegt ist, werden die angegebenen Zielgruppeninformationen an den Microsoft Updatedienst im Intranet gesendet. Dieser verwendet diese Informationen, um zu ermitteln, welche Updates auf dem Computer bereitgestellt werden sollen.

Wenn der Microsoft Updatedienst im Intranet mehrere Zielgruppen unterstützt, können durch diese Richtlinie mehrere, durch Semikolons getrennte Gruppennamen angegeben werden. Andernfalls muss eine einzelne Gruppe angegeben werden.

Wenn der Status auf "Deaktiviert" oder "Nicht konfiguriert" festgelegt ist, werden keine Zielgruppeninformationen an den Microsoft Updatedienst im Intranet gesendet.

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nur, wenn der Microsoft Updatedienst im Intranet, den dieser Computer verwendet, für die Unterstützung der clientseitigen Zielzuordnung konfiguriert ist. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen, wenn die Richtlinie "Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben" deaktiviert oder nicht konfiguriert ist.

Hinweis: Diese Richtlinie wird unter Windows RT nicht unterstützt. Das Aktivieren dieser Richtlinie auf PCs, auf denen Windows RT ausgeführt wird, hat keinerlei Auswirkung.


Voraussetzung: Mindestens Windows XP Professional Service Pack 1 oder Windows 2000 Service Pack 3, Windows RT ausgenommen




  Signierte Inhalte aus internem Speicherstandort für Microsoft-Updatedienste zulassen
   
 

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"AcceptTrustedPublisherCerts"=dword:00000000



Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie festlegen, ob nicht von Microsoft signierte Updates akzeptiert werden, wenn diese aus einem Intranetspeicherort für Microsoft-Updatedienste stammen.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden Updates akzeptiert, die aus einem Intranetspeicherort für Microsoft-Updatedienste stammen, wenn diese mit einem Zertifikat signiert wurden, das im lokalen Zertifikatspeicher "Vertrauenswürdige Herausgeber" vorhanden ist.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, müssen Updates aus einem Intranetspeicherort für Microsoft-Updatedienste von Microsoft signiert sein.

Hinweis: Updates von anderen Diensten als dem intranetbasierten Microsoft-Updatedienst müssen immer von Microsoft signiert sein und sind von der Einstellung dieser Richtlinie nicht betroffen.

Hinweis: Diese Richtlinie wird unter Windows RT nicht unterstützt. Das Aktivieren dieser Richtlinie auf PCs, auf denen Windows RT ausgeführt wird, hat keinerlei Auswirkung.


Voraussetzung: Mindestens Windows Server 2003-Betriebssysteme oder Windows XP Professional mit SP1, Windows RT ausgenommen




 
  Zugriff auf alle Windows Update-Funktionen entfernen
   
 

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\WindowsUpdate]
"DisableWindowsUpdateAccess"=dword:00000001



Mit dieser Einstellung können Sie den Zugriff auf Windows Update entfernen.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden alle Windows Update-Features entfernt. Dies umfasst auch die Blockierung des Zugangs zur Windows Update-Website unter "http://windowsupdate.microsoft.com" vom Hyperlink "Windows Update" im Startmenü und im Menü "Extras" des Internet Explorer. Die automatische Aktualisierung von Windows wird ebenfalls deaktiviert; Sie erhalten über Windows Update keine wichtigen Updates und werden auch nicht über neue Updates informiert. Durch diese Einstellung wird auch verhindert, dass der Geräte-Manager automatisch Treiberaktualisierungen von der Windows Update-Website installiert.


Voraussetzung: Mindestens Windows 2000 SP3, Windows XP SP1, Windows Server 2003, Windows Vista




 
 
 
 
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